Historie

Chronologie von den Anfängen bis 1997   

(Diese Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

 

70er Jahre:  „Ohsawa-Haus“  - Eine Gruppe von Leuten um Ingrid Heinen und Horst Rausch, die George Ohsawa’s Ideen studieren.  Berliner Naturkostläden „Sattva“ an der Gneisenaustrasse und „Peacefood“ an der Koburger Strasse sind u.a. makrobiotisch orientiert. Auch in der „Urwoge“ und in der  „Sesammühle“ erhält man entsprechende Produkte und Hinweise.

1981

1. Europäisches Makrobiotisches Sommerseminar in Innsbruck mit Aveline und Michio Kushi und vielen europäischen Lehrern.

(700 Teilnehmer, darunter 7 Berliner)

Dezember 1981

Inspiriert durch Angelika Maria Škoda und Alessandro Vassella, organisiert Hans Arthur Schmid einen 10-tägigen Makrobiotik-Kochkurs im Restaurant „Peacefood“ in der Koburger Strasse in Schöneberg. Kochlehrer ist Yojiro Tamagawa, der bei Lima Ohsawa in Tokyo lernte und in Innsbruck beim Seminar mitkochte.

1982/83

Makrobiotik-Kochkurse im Restaurant „Lyssos“ von Annerose Richter an der Pfalzburger Strasse in Wilmersdorf und in der Küche der Vollkorn-Bäckerei „Backhaus“ von Hans Leib an der Nassauischen Strasse mit Hans Arthur Schmid.

1983/84

Eröffnung des vegetarischen Vollwert-Restaurants „Lebensbaum“ (Küchenchef ist Hans Arthur Schmid) an der Pfalzburger Strasse in Wilmersdorf. Auf der Speisekarte finden sich Gerichte aus der an Michio und Aveline Kushi orientierten Küche. Alwill Weiland produziert Seitan.

1984-87

Steven Acuff, Makrobiotiklehrer aus Schweden, wo er zusammen mit Frau Karen Acuff das schwedische Makrobiotik-Zentrum „Björklyckan“ unterhält, unterrichtet im „Moveri“ in Charlottenburg, später im „Zeitlos“ und „Seterap“ in Schöneberg fernöstliche Diagnose, Oki Yoga und spricht über Makrobiotik und deren Antwort auf Zivilisationskrankheiten. Organisatorinnen sind Doris Amras Böttcher und Petra Bosse.

1986

Seit Frühjahr 86 gibt es den Naturkostladen „Sunrice“ von Hella Sonnek und Pierre Mallmann am Klausenerplatz in Charlottenburg, der wichtigen Anlaufstelle wird für Makrobiotik-Interessierte.

Regelmässiger Treffpunkt wird auch das „Backhaus“ (Vollkorn-Bäckerei) an der Nassauischen Strasse, wo am Samstag Kochkurse stattfinden und am Sonntag Hans Arthur Schmid und Freunde Abendessen servieren.

März 1987

 

 

 

 

Während eines Kochkurses im Nachbarschaftsheim Mittelhof in Zehlendorf, organisiert durch Angelika Dlouhy und Hans Arthur Schmid, entsteht unter den Teilnehmern die Idee zur Gründung eines Vereins für Makrobiotik.

April 1987

Vorbereitung der Vereinsgründung

10. Mai 1987

Zum Abschluss eines Seminars mit Steven Acuff findet die Vereinsgründung mit 17 Gründungsmitgliedern statt. Die erste Geschäftsstelle ist in der Schustehrusstrasse 40 in Berlin-Charlottenburg.

Dezember 1987

1. Winterseminar während einer Woche im Pan Paradise in Berlin-Tiergarten mit Steven Acuff, Schweden und Katriona Forrester, Schweiz (40 Teilnehmer).

Früjahr 1988

Wochenendseminare im Jugendgästehaus an der Kluckstrasse in Tiergarten mit Dr. med Marc van Cauwenberge, Boston/USA (Autor des Buches „Die makrobiotische Hausapotheke“) und Dr. Ronald Kotzsch, USA , Historiker und Religionswissenschaftler (Autor des Buches „Macrobiotics - Yesterday and Today“) zu dieser Zeit mit Studienaufenthalt im Goetheanum in Dornach. (80 -120 Teilnehmer).

27. August 1988

Eröffnung des Makrobiotik-Zentrums in der Schustehrusstrasse 26, 10585 Berlin-Charlottenburg.

Herbst 88

Michio und Aveline Kushi, Boston / USA sowie Herman und Cornellia Aihara, Oroville / Californien, alle Schüler von Georges Ohsawa, halten Vorträge und unterrichten in Berlin.

1988 - 1997

Vorträge, Seminare, Übungsgruppen, Selbsthilfegruppe für Krebskranke und Kochkurse u. a. für Medizinstudenten des Lehrstuhls für Naturheilkunde (Prof. M. Bühring) der FU Berlin sowie Beratungen und Kochen für Kranke. Regelmässiger Besuch von bekannten Makrobiotik-Lehrern (Rik Vermuyten, Antwerpen, Denny Waxman, Philadelphia und Steven Acuff, Schweden) zwecks Unterricht und Gesundheitsberatung.

 

1989

Erstveröffentlichung der deutschen Ausgabe des Buches

„Die makrobiotische Antwort auf Krebs“. Im Anhang schildern drei Berliner Ihre ermutigenden Erfahrungen mit der makrobiotischen Lebens- und Ernährungsweise für ihren Genesungsprozess.

Aufbau und Leitung der Küche im Makrobiotik-Zentrum durch Hans Arthur Schmid.

November 1990

Der Verein veranstaltet auf dem Gelände der UFA-Fabrik in Tempelhof den

12. Internationalen Makrobiotik-Kongress,

Motto: „Brücken statt Mauern“ (Bridges not walls)

 (180 Teilnehmer aus vielen europäischen Staaten und den USA  (darunter Aveline und Michio Kushi und Shizuko Yamamoto)  und über 40 zum ersten Mal nach der Öffnung der Mauer aus den osteuropäischen Staaten, Tschechien, Polen, Ungarn und Russland).

1994

Hans Arthur Schmid, der damalige Pächter der Küche, stellt beim Wirtschaftsamt Charlottenburg den Antrag auf Gaststättenerlaubnis.

Ken und Angela Prange ziehen von Italien nach Berlin und bringen neue Impulse in den Verein und in die Küche.

Das Kochkursangebot wird vergrössert und der Fahrbare Mittagstisch eingeführt.

Seit 1996

Zusammenarbeit mit der VHS Charlottenburg im Rahmen der Gemeinnützigkeit. Kochkurse unter dem Motto „Deine Nahrung sei Deine Medizin“ (Hippokrates)

1997

Von Juni bis September: Umfangreiche Umbauten und Renovierungsarbeiten in den Vereinsräumen und Gründung der „Makrobiotik-Gastronomie GmbH“ (Geschäftsführer: Ken Prange), unter deren Regie in den Vereinsräumen ab Herbst 97 die Küche mit dem Restaurant „Natural’Mente“ geführt wird.

20. September

Offizielle Wiedereröffnung des Makrobiotik-Zentrums, in dem fortan Kochkurse, Vorträge und Seminare angeboten werden und das Restaurant „Natural’Mente“ vollwertige Speisen aus der vegetarisch-vaganen und makrobiotischen Küche, darunter auch Fischgerichte, anbietet.

 

 

Seither regelmäßig:

Schul- und Kita-Catering, Kochkurse, Partyservice, Event-Verpflegung,

Ernährungsberatung…